Kabelgräben und Erdarbeiten

Ein Graben ist schnell gezogen. Teuer wird, was darin falsch liegt.

Wir ziehen Trassen, legen Leerrohre und stellen die Fläche wieder her — für Photovoltaikanlagen im Landkreis Konstanz, am Bodensee und im Hegau.

Aus der Region, kurze Anfahrtswege

Familienbetrieb

Betriebshaftpflicht versichert

Kostenlose Besichtigung

Worum es geht

Zwischen Modulfeld, Wechselrichter und Netzanschluss liegen Leitungen. Bei einem Solarpark sind das oft mehrere hundert Meter, bei einer Gewerbeanlage der Weg vom Dach zum Technikraum oder zur Trafostation.

Wir ziehen die Gräben mit dem Bagger, legen die Leerrohre und verfüllen wieder. Erdarbeiten sind kein Nebengeschäft für uns — woher wir das können.

Warum ein Graben mehr ist als ein Graben

Eine Trasse baut man einmal, dann liegt sie zwanzig Jahre im Boden. Fehler bei der Ausführung fallen erst auf, wenn es teuer wird.

Was in der Ausführung steckt

Diese fünf Punkte entscheiden, ob eine Trasse hält:

  • Tiefe des Grabens. Liegt die Leitung zu flach, kommt sie in den Frostbereich oder in Reichweite des Pflugs. Auf dem Acker ist das ein reales Risiko.
  • Bettung. Kabel und Leerrohre brauchen ein Sandbett, damit Steine im Verfüllmaterial die Isolierung nicht beschädigen.
  • Trassenwarnband. Wer später gräbt, muss die Leitung finden, bevor er sie trifft.
  • Verdichten. Schlecht verfüllte Gräben sacken nach, und auf befahrenen Flächen entstehen daraus Spurrillen.
  • Dokumentation. Nach dem Verfüllen muss noch zu erkennen sein, wo die Trasse liegt.

Was vorher geklärt sein muss

Im Boden liegt selten nur das, was man erwartet. Strom, Gas, Wasser, Telekommunikation, Drainagen auf landwirtschaftlichen Flächen.

Vor dem ersten Spatenstich muss klar sein, welche Leitungen dort schon liegen. Die Auskunft dazu erteilen die Leitungsbetreiber. Wer ohne diese Auskunft gräbt, haftet für den Schaden.

Weitere Punkte vor Beginn

Das sollte ebenfalls geklärt sein, bevor der Bagger kommt:

  • Genehmigungen, falls öffentliche Flächen oder Wege betroffen sind
  • die Zustimmung des Grundstückseigentümers, wenn das nicht der Auftraggeber ist
  • der Termin, abgestimmt mit Elektriker und Anlagenbauer
  • auf dem Acker: Rücksicht auf Drainagen und darauf, wann bewirtschaftet wird

Was Sie vor Beginn wissen sollten

Was zur Leistung gehört

Das übernehmen wir auf der Baustelle:

  • Wir übernehmen den Erdaushub nach vereinbarter Tiefe und Breite
  • Wir übernehmen die Verlegung der Leerrohre
  • Wir betten die Rohre ein und verfüllen den Graben
  • Wir stellen die Oberfläche wieder her

Was nicht dazugehört

Diese Arbeiten sind nicht Teil des Auftrags:

  • Elektrische Anschlussarbeiten
  • Planung der Trassenführung
  • Genehmigungen und Anträge
  • Straßen- und Wegebau außerhalb der Trasse

Was vor Ort vorhanden sein sollte

Das brauchen wir, um anfangen zu können:

  • eine Trasse, die freigegeben und markiert ist
  • die Leitungsauskunft, schon eingeholt
  • eine Zufahrt für den Bagger und für das Material
  • Platz, um Aushub und Verfüllmaterial zu lagern
  • Ansprechpartner, der während der Arbeiten erreichbar ist

Zusammenspiel mit anderen Gewerken

Erdarbeiten liegen im Bauablauf meist zwischen Anlagenbau und Elektroinstallation. Der Graben soll offen sein, wenn der Elektriker kommt, und geschlossen, bevor die Fläche wieder gebraucht wird. Wir stimmen den Zeitplan mit den beteiligten Betrieben ab.

Wo die Leitung liegt

Nach dem Verfüllen ist die Trasse nicht mehr zu sehen. Wer in fünf Jahren an dieser Stelle arbeitet, muss trotzdem wissen, was darunter liegt.

Fotos vom offenen Graben sind dabei das einfachste und oft wirksamste Mittel. Sie zeigen Lage, Tiefe und Bettung zu einem Zeitpunkt, zu dem alles noch sichtbar ist.

Offener Kabelgraben mit Leerrohren neben einer Freiflächenanlage

Was kosten Erdarbeiten?

Der Preis richtet sich vor allem nach der Trassenlänge und dem Boden. Entscheidend sind:

  • Länge und Querschnitt der Trasse
  • Der Boden. Fels, Lehm und durchwurzelter Boden kosten mehr Zeit als sandiger Untergrund.
  • Die Oberfläche. Eine Wiese ist einfacher als Pflaster oder Asphalt, weil wir die Decke danach wieder schließen müssen.
  • Der Zugang. An engen Stellen brauchen wir einen kleineren Bagger und mehr Handarbeit.
  • Leitungen, die schon liegen. Wo etwas im Boden ist, arbeiten wir langsamer und vorsichtiger.

So läuft es ab

1

Anfrage

Sie nennen uns Standort, geplante Trassenlänge und Oberfläche. Ein Lageplan oder eine Skizze hilft.

2

Besichtigung

Wir sehen uns die Fläche an. Boden, Zufahrt und vorhandene Leitungen bestimmen den Aufwand.

3

Angebot und Terminplanung

Wir stimmen uns mit den anderen beteiligten Betrieben ab.

4

Ausführung

Wir heben aus, verlegen, verfüllen und stellen die Oberfläche wieder her.

Wo wir arbeiten

Unser Sitz ist in Gottmadingen bei Singen.

  • Singen
  • Konstanz
  • Radolfzell
  • Stockach
  • Engen
  • Tuttlingen
  • Villingen-Schwenningen
  • Ravensburg
  • Friedrichshafen

Liegt Ihre Fläche außerhalb? Fragen Sie an.

Häufige Fragen zu Erdarbeiten

Das hängt von der Leitungsart und der Nutzung der Fläche ab. Unter befahrenen oder bewirtschafteten Flächen liegt sie tiefer als unter einer Wiese.

Die Auskunft erteilen die Leitungsbetreiber. Vor Beginn der Arbeiten muss sie vorliegen — wer sie einholt, stimmen wir vorab mit Ihnen ab.

Ja. In welchem Umfang, hängt von der Oberfläche ab.

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Nennen Sie uns Standort, ungefähre Trassenlänge und Oberfläche. Wir sehen uns die Fläche an und nennen Ihnen einen Preis.

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